Rumänien



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Straßenhunde in Rumänien: Zur Empörung der Tierfreunde

Ein Kind wurde in Rumänien von Hunden totgebissen. SPIEGEL ONLINE berichtete, Tierfreunde reagierten empört: Der Junge sei womöglich Opfer eines Pädophilen, der Fall würde als Vorwand für Massentötungen missbraucht. Doch die Quelle für diese Theorie ist eine düstere Figur, selbst Tierschützer winken ab.


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Hundeplage in Rumänien: Terror auf vier Pfoten

Der tödliche Angriff eines Hunderudels auf einen Vierjährigen in Bukarest hat Rumänien erschüttert. Rigoros will die Regierung jetzt gegen Straßenhunde vorgehen. Doch ein Gesetz, das systematische Einschläferungen erlaubt, ruft zornige Tierschützer auf den Plan.




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Die Angeschlossenen und Abgekoppelten oder: Kurze Sozialgeschichte des Thermopunktes

Im Thermopunkt unseres Viertels wird das Wasser für die Bewohner erhitzt. Ungefähr die Hälfte des heißen Wassers für Badezimmer und Heizungen versickert in der Erde, denn das Leitungssystem ist „physisch und moralisch überholt“, wie es heißt. Immer mehr Nachbarn möchten sich nun abkoppeln und eigene Mikrozentralen, also private Gasthermen einrichten. Die Behörden sprechen von einem „Phänomen“ und warnen vor „Situationen der Ungleichheit“.


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Kandidaten bei der Parlamentswahl: Rumäniens Gruselkabinett

Rumänien steht vor dem politischen Absturz. Bei der Parlamentswahl am Sonntag fallen alle Parteien mit unrealistischen oder betrügerischen Forderungen auf. Das Personal ist dubios: Wahlfälscher, Ex-Securitate-Offiziere, Antisemiten, Plagiateure und exzentrische Superreiche.


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Judenverfolgung: Rumäniens vergessener Holocaust

Der Dokumentarfilmer Florin Iepan konfrontiert die politische Elite Rumäniens mit den totgeschwiegenen antijüdischen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg. Sein Ziel ist eine Entschuldigung des Staatspräsidenten beim einzigen Überlebenden des Massakers von Odessa 1941. Eine verzweifelte Mission.


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Mit Spanferkel zur Fahrerlaubnis oder: Kon- und Divergenz im Einbahnstraßenverkehr

Bei der Prüfung für die Fahrerlaubnis fuhr Frau C. nach allen Regeln – und fiel durch. Es hatte nichts mit ihrer völlig korrekten Prüfungsfahrt zu tun. Der prüfende Polizist hatte alle durchfallen lassen, die ohne Geschenke erschienen waren. Zum nächsten Termin brachte Frau C. ein Bündel Geldscheine, ein Spanferkel und Pflaumenschnaps mit. Dafür musste sie eine gerade, leere Straße bis zum Ende und zurück fahren. Sie bestand. Schnell verinnerlichte sie auch alle anderen Verkehrsregeln. Zum Beispiel die, wie Einbahnstraßenschilder zu interpretieren waren.



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„Ana, noch ein Gläschen!“ oder: Die Wut des Mönchs am Grab des Pfählers

Vater Emilian ist Mönch. Er rutscht nervös auf seinem Stuhl hin und her. Der schmale Stuhl knarrt und ächzt aus allen Fugen, weil Vater Emilian zirka zweieinhalb Zentner wiegt. „Zum Teufel nochmal, heutzutage ist alles verdorben bis ins Mark!“, flucht Vater Emilian vor sich hin. Seine Brille mit den dicken, getönten Gläsern sitzt schief. „Ana, bring mir noch ein Gläschen!“, schreit er und bekreuzigt sich.


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Staatskrise in Rumänien: Europas Schande

Im EU-Land Rumänien herrschen unhaltbare Zustände. Politische Cliquen beuten das Land aus, die Regierung bricht schamlos Gesetze, auch die Opposition steht unter Korruptionsverdacht. Kürzlich rief der oberste Verfassungsrichter sogar Brüssel um Hilfe an. Premier Ponta ficht das nicht an.